Mit dem Wohnmobil die große Freiheit im Urlaub genießen
Oftmals werde ich gefragt, wie und seit wann ich dem Caravanfieber verfallen bin. Nun, das fing schon sehr früh an, ich glaube mit 9 oder 10 Jahren. Damals hatten meine Eltern genau so einen alten T1, mit dem wir in den Sommerferien durch ganz Deutschland und auch mal nach Österreich, Holland, Frankreich, Italien usw. gefahren sind.
Ich fand das immer herrlich, die ganze Zeit unterwegs zu sein und einfach dort bleiben zu können, wo es uns gefällt. Wenn das Wetter im Norden nicht schön war, sind wir einfach in den Süden gefahren und umgekehrt. Am schönsten war es immer, wenn wir im Sommer an einem schönen See Station gemacht hatten, uns dort tagsüber im Wasser oder unter der Markise am Wohnmobil erfrischt hatten und uns abends am Lagerfeuer mit anderen Campern die Zeit mit Spielen und Musik vertrieben haben.
Einen Sommer jedoch wollten meine Eltern unbedingt mal einen richtigen Urlaub machen, also mit Hotel usw. Sie hatten an der Ostsee ein Hotel in Bansin ausgesucht, direkt am Meer mit gutem Service und Essen im Restaurant. Naja, ich fand es dort ja ganz nett, doch auch ein wenig langweilig. Das lag vor allem daran, dass keine anderen Kinder in meinem Alter da waren, man immer nur zu bestimmten Zeiten Essen bekam und man sich im Hotel auch immer so anständig benehmen musste. Ich war heilfroh, als meine Eltern nach diesem Urlaub beschlossen, das nächste Mal wieder mit dem Caravan in den Urlaub zu fahren, weil man nur da seine Freiheit richtig genießen kann. Als Entschädigung für diesen Hotel-Urlaub durfte ich mir schon das Ziel für unsere nächste Campingtour aussuchen. Ich wollte mal eine Caravan-Fahrt durch alle Freizeitparks der Lüneburger Heide, zum Vogelpark Walsrode , in den Heidepark, den Serengeti-Park und noch viele andere mehr. Das war für mich wirklich ein Traumurlaub und spätestens da stand für mich fest: Urlaub machen heißt für mich, mit dem Wohnmobil unterwegs sein.